Viele Raucher möchten aufhören und haben bereits einen oder mehrere Versuche hinter sich. Obwohl die gesundheitlichen Nachteile des Rauchens bekannt sind, fällt es oft schwer, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten.
Denn Rauchen ist nicht nur eine körperliche Abhängigkeit. Über Jahre entstehen Gewohnheiten und feste Verknüpfungen mit bestimmten Situationen – beispielsweise mit Pausen, Kaffee, Stress, Geselligkeit oder Entspannung.
Nikotin kann eine körperliche Abhängigkeit verursachen. Gleichzeitig wird das Rauchen im Laufe der Zeit mit zahlreichen Alltagssituationen, Gefühlen und Gewohnheiten verknüpft.
Dadurch kann bereits eine bestimmte Situation den Wunsch nach einer Zigarette auslösen. Für einen nachhaltigen Rauchstopp ist deshalb nicht nur die körperliche Abhängigkeit relevant, sondern auch der Umgang mit den erlernten Rauchgewohnheiten und persönlichen Auslösern.
Viele Menschen beginnen in jungen Jahren mit dem Rauchen – aus Neugier, wegen des sozialen Umfelds oder weil sie dazugehören möchten. Mit der Zeit kann daraus eine feste Gewohnheit und eine Nikotinabhängigkeit entstehen.
Häufig wird später gesagt, die Zigarette helfe beim Stressabbau. Dabei verursacht die Abhängigkeit selbst Stress: Sinkt der Nikotinspiegel, entsteht Verlangen beziehungsweise Suchtdruck. Die nächste Zigarette lindert diesen Zustand kurzfristig und wird deshalb als entspannend wahrgenommen.
So kann ein Kreislauf entstehen, bei dem Rauchen als Stressabbau erlebt wird, obwohl ein Teil dieser Anspannung durch die Nikotinabhängigkeit selbst verursacht wird.
Für einen Rauchstopp stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Nikotinersatzprodukte wie Pflaster oder Kaugummis können beispielsweise körperliche Entzugserscheinungen lindern. Sie verändern jedoch nicht automatisch die Gewohnheiten und Situationen, die über Jahre mit dem Rauchen verbunden wurden.
Rauchen besteht nicht nur aus der körperlichen Abhängigkeit von Nikotin. Mit der Zeit entstehen feste Gewohnheiten und Verknüpfungen – etwa die Zigarette zum Kaffee, nach dem Essen, in einer Pause, bei Stress oder in Gesellschaft.
Solche erlernten Abläufe können einen Rauchimpuls auslösen, obwohl man sich bewusst längst entschieden hat, nicht mehr rauchen zu wollen.
Wer bereits versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, kennt möglicherweise den Unterschied zwischen dem bewussten Entschluss und den automatisch ablaufenden Rauchgewohnheiten.
Genau hier kann Hypnose ansetzen. Sie ermöglicht es, sich intensiv mit den persönlichen Auslösern, Gewohnheiten und inneren Verknüpfungen auseinanderzusetzen, die mit dem Rauchen verbunden sind.
Beim Rauchstopp mit Hypnose arbeiten wir gezielt an den individuellen Gewohnheiten und Auslösern, die mit dem Rauchen verbunden sind. Dazu können bestimmte Alltagssituationen, Stress, Gefühle oder über Jahre eingeprägte Verhaltensmuster gehören.
Ziel ist es, diese Verknüpfungen zu verändern und den Entschluss, Nichtraucher zu werden, auch auf der Ebene der automatisierten Gewohnheiten zu unterstützen.
Das Raucherentwöhnungs-Paket umfasst drei individuell aufeinander abgestimmte Hypnosesitzungen. Die Erstsitzung dauert etwa drei Stunden. Zwei weitere Sitzungen von jeweils etwa 1 bis 1,5 Stunden dienen dazu, die Veränderungen zu vertiefen und zu festigen.
Dabei arbeiten wir gezielt an Ihren persönlichen Rauchgewohnheiten, Auslösern und den Situationen, die bisher mit dem Rauchen verbunden waren.
Sie möchten mit dem Rauchen aufhören und suchen Unterstützung in Sissach oder der Region Basel? Hypnose kann dabei helfen, eingefahrene Rauchgewohnheiten und persönliche Auslöser gezielt zu verändern. In der Praxis Aurania begleite ich Sie mit einem strukturierten Rauchstopp-Programm auf Ihrem Weg in ein rauchfreies Leben.
Sie möchten wissen, ob Hypnose für Ihr Anliegen geeignet ist? Gerne berate ich Sie persönlich und unverbindlich in meiner Praxis in Sissach. Gemeinsam klären wir Ihre Fragen und besprechen, wie ich Sie unterstützen kann.
Dipl. Hypnosetherapeut OMNI, NGH, SBVH